Mietpreise in Hamburg: Durchschnittliche Kaltmiete pro m²

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Hamburg liegt im Median der 97 Postleitzahlgebiete bei 9,26 €/m². Am teuersten wohnt man im Gebiet 20354 (15,08 €/m²), am günstigsten in 22115 (5,66 €/m²). Die Werte beziehen sich auf bestehende Mietverhältnisse, nicht auf Neuvermietungen – aktuelle Angebotsmieten auf Immobilienportalen und die Werte im Mietspiegel liegen daher meist höher. Die Nettokaltmiete ist die Miete ohne Heiz- und Nebenkosten. Quelle: Zensus 2022 des Statistischen Bundesamts.

Mietpreise in Hamburg: Durchschnittliche Kaltmiete pro m²
Mietpreise in Hamburg: Durchschnittliche Kaltmiete pro m²

Mietpreise in Hamburg nach Postleitzahl

Postleitzahl Durchschnittliche Nettokaltmiete (€/m²)
20354 15,08
20148 13,91
20149 13,51
20457 12,72
22605 12,51
20249 12,50
22085 12,18
20146 12,16
20097 12,14
22301 11,99
22587 11,81
22299 11,60
20255 11,49
20251 11,42
20259 11,38
20099 11,20
20253 11,08
22609 10,93
22303 10,91
22087 10,73
20257 10,59
22607 10,54
22391 10,52
22529 10,43
20144 10,42
22041 10,26
22397 10,22
22763 10,19
22393 10,17
20359 10,11
22765 10,09
20357 10,02
22083 10,01
20355 9,99
20459 9,84
22769 9,80
22453 9,79
22081 9,72
22761 9,68
22297 9,62
22559 9,57
22459 9,54
22337 9,42
22395 9,42
22089 9,40
22305 9,35
22527 9,28
22335 9,27
22767 9,26
22307 9,25
22455 9,21
22457 9,19
21029 9,11
22043 9,05
22525 9,01
22359 8,95
20095 8,88
20537 8,87
21037 8,84
22047 8,81
20535 8,81
22177 8,79
22339 8,77
21073 8,68
22049 8,50
21129 8,48
21075 8,46
21079 8,46
22589 8,45
22415 8,39
22419 8,32
22111 8,30
22143 8,24
22417 8,22
20539 8,18
22179 8,17
22523 8,17
22147 8,15
22175 8,10
21077 8,07
22399 8,03
22159 8,02
22045 8,02
21035 7,95
21149 7,85
21107 7,81
22117 7,73
21031 7,51
22119 7,46
22149 7,39
22309 7,33
22547 7,28
21033 7,26
22549 7,22
21109 6,92
21147 6,88
22115 5,66

Interaktive Karte: Mietpreise in Hamburg

Bestandsmiete vs. Angebotsmiete: Warum die Zensus-Mieten niedriger sind

Der Zensus 2022 erfasst Bestandsmieten, also die Mieten aus bestehenden Mietverträgen – darunter viele Verträge, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten laufen und deren Miete wegen der gesetzlichen Grenzen für Mieterhöhungen nur langsam gestiegen ist. Angebotsmieten sind dagegen die Preise, die bei einer Neuvermietung heute verlangt werden, etwa in Inseraten auf Immobilienportalen.

Im Vergleich mit aktuellen Inseraten wirken die Zensus-Werte deshalb oft deutlich zu niedrig – besonders in gefragten Stadtvierteln, in denen die Angebotsmieten in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Ein Beispiel: Eine Wohnung, die seit 1995 für 6 €/m² vermietet ist, zieht den Durchschnitt eines Postleitzahlgebiets spürbar nach unten, auch wenn ein neuer Mieter in der Wohnung nebenan 18 €/m² zahlt.

Die Werte zeigen also, was Haushalte in einem Gebiet im Durchschnitt tatsächlich zahlen – nicht, was eine Wohnung dort bei einem Umzug heute kosten würde.

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