Mietpreise in Stuttgart: Durchschnittliche Kaltmiete pro m²

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Stuttgart liegt bei 10,39 €/m². Am teuersten wohnt man im Gebiet 70173 (14,51 €/m²), am günstigsten in 70378 (8,71 €/m²). Die Werte beziehen sich auf bestehende Mietverhältnisse, nicht auf Neuvermietungen – aktuelle Angebotsmieten auf Immobilienportalen und die Werte im Mietspiegel liegen daher meist höher. Die Nettokaltmiete ist die Miete ohne Heiz- und Nebenkosten. Quelle: Zensus 2022 des Statistischen Bundesamts.

Mietpreise in Stuttgart: Durchschnittliche Kaltmiete pro m²
Mietpreise in Stuttgart: Durchschnittliche Kaltmiete pro m²

Mietpreise in Stuttgart nach Postleitzahl

Postleitzahl Durchschnittliche Nettokaltmiete (€/m²)
70173 14,51
70176 12,24
70192 12,20
70174 11,87
70178 11,85
70180 11,72
70182 11,56
70184 11,48
70193 11,44
70197 11,20
70199 11,01
70567 10,88
70191 10,86
70597 10,83
70563 10,82
70186 10,72
70469 10,60
70190 10,56
70599 10,56
70372 10,13
70188 10,00
70565 10,00
70569 9,99
70619 9,98
70329 9,78
70439 9,74
70499 9,73
70195 9,68
70327 9,61
70374 9,58
70435 9,49
70376 9,17
70437 8,78
70378 8,71

Interaktive Karte: Mietpreise in Stuttgart

Bestandsmiete vs. Angebotsmiete: Warum die Zensus-Mieten niedriger sind

Der Zensus 2022 erfasst Bestandsmieten, also die Mieten aus bestehenden Mietverträgen – darunter viele Verträge, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten laufen und deren Miete wegen der gesetzlichen Grenzen für Mieterhöhungen nur langsam gestiegen ist. Angebotsmieten sind dagegen die Preise, die bei einer Neuvermietung heute verlangt werden, etwa in Inseraten auf Immobilienportalen.

Im Vergleich mit aktuellen Inseraten wirken die Zensus-Werte deshalb oft deutlich zu niedrig – besonders in gefragten Stadtvierteln, in denen die Angebotsmieten in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Ein Beispiel: Eine Wohnung, die seit 1995 für 6 €/m² vermietet ist, zieht den Durchschnitt eines Postleitzahlgebiets spürbar nach unten, auch wenn ein neuer Mieter in der Wohnung nebenan 18 €/m² zahlt.

Die Werte zeigen also, was Haushalte in einem Gebiet im Durchschnitt tatsächlich zahlen – nicht, was eine Wohnung dort bei einem Umzug heute kosten würde.

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